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PressBuddy: Wie wir Pressearbeit mit KI auf Autopilot gestellt haben - Promptwerk Consulting

Ein Einblick in PressBuddy – das Tool, das Pressemitteilungen, Medienverteiler und Follow-ups automatisiert. Was dahintersteckt und was wir gelernt haben.

Lukas Junker 14. Oktober 2025 2 Min. Lesezeit

Pressearbeit ist zeitaufwändig. Eine gute Pressemitteilung schreiben, den richtigen Verteiler zusammenstellen, nachfassen, auswerten – das kostet Stunden, die die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen schlicht nicht haben.

Genau das war der Ausgangspunkt für PressBuddy.

Die Idee dahinter

Ein Kunde aus der Mittelstandsberatung kam zu mir mit einem simplen Problem: Sein PR-Dienstleister war teuer, die Ergebnisse mäßig, und intern hatte niemand die Zeit, sich darum zu kümmern. Die Frage war: Kann KI das übernehmen – nicht als Ersatz für echte Kommunikation, sondern als Werkzeug, das die Arbeit überhaupt erst machbar macht?

Die Antwort ist ja. Aber mit ein paar wichtigen Einschränkungen.

Was PressBuddy macht

PressBuddy ist kein magischer Knopf. Es ist ein strukturierter Workflow, der drei Kernaufgaben automatisiert:

1. Pressemitteilungen generieren
Auf Basis eines kurzen Briefings (Was ist die Neuigkeit? Zielgruppe? Tonalität?) erstellt das System einen Erstentwurf. Der ist gut – aber nicht fertig. Ein Mensch muss drüberschauen, die Kernaussage schärfen, Zitate einbauen.

2. Medienverteiler pflegen und matchen
Wer schreibt über was? PressBuddy analysiert historische Coverage und schlägt relevante Journalisten und Redaktionen vor. Kein blindes Massenversand mehr.

3. Follow-up-Logik
Wer hat geöffnet, wer nicht reagiert? Das System schlägt vor, wann und wie nachgefasst werden soll – personalisiert, nicht generisch.

Was wir gelernt haben

Das Wichtigste zuerst: KI kann nicht recherchieren. Sie kann keine neuen Fakten erfinden, keine Quellen überprüfen, keine echten Beziehungen zu Journalisten aufbauen. Wer das erwartet, wird enttäuscht.

Was sie kann: Struktur bringen, Texte auf einem soliden Niveau starten, Routinearbeit abnehmen.

Das Ergebnis beim Kunden: Die Zeit für eine vollständige Presseaktion ist von durchschnittlich 6 Stunden auf unter 90 Minuten gesunken. Die Qualität der platzierten Artikel hat sich nicht verschlechtert – im Gegenteil, weil mehr Zeit für die inhaltliche Abstimmung bleibt.

Für wen ist so ein Ansatz sinnvoll?

Für Unternehmen, die regelmäßig kommunizieren müssen, aber kein dediziertes PR-Team haben. Agenturen, die viele Kunden gleichzeitig betreuen. Und alle, die aufgehört haben zu glauben, dass mehr Budget automatisch bessere Ergebnisse bringt.

Wenn Sie wissen wollen, ob ein ähnlicher Ansatz für Ihr Unternehmen passt – sprechen Sie mich an.