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Trassi: KI-Trainingsplanung mit eigenem Wissen – warum das einen Unterschied macht - Promptwerk Consulting

Trassi generiert Badminton-Trainingspläne auf Basis einer eigenen Übungsdatenbank. Warum das besser ist als ein generisches KI-Modell – und was das für andere Branchen bedeutet.

Lukas Junker 8. November 2025 2 Min. Lesezeit

Wenn man einem normalen KI-Modell sagt: „Erstell mir einen Badminton-Trainingsplan für Fortgeschrittene, Fokus Rückhand”, bekommt man etwas zurück. Manchmal sogar etwas Vernünftiges.

Das Problem: Man weiß nie genau, wo die Inhalte herkommen. Sind die Übungen methodisch sinnvoll aufgebaut? Passen sie zur Altersgruppe? Stimmt die Progression? Das Modell halluziniert nicht absichtlich – aber es ist auch kein Badminton-Trainer.

Genau da setzt Trassi an.

Die Grundidee: eigenes Wissen, eigene Kontrolle

Trassi ist ein KI-System, das Trainingspläne nicht aus dem allgemeinen Weltmodell des Sprachmodells zieht – sondern aus einer selbst aufgebauten Datenbank mit geprüften Übungen, Drills und Trainingskonzepten.

Das Prinzip nennt sich Retrieval-Augmented Generation (RAG): Das Modell greift beim Generieren auf eine strukturierte, kuratierte Wissensbasis zurück. Was nicht in der Datenbank ist, wird nicht erfunden.

Das klingt einfach. Ist es technisch auch – aber die Arbeit steckt im Aufbau der Datenbasis. Jede Übung muss beschrieben, klassifiziert, mit Metadaten versehen werden: Schwierigkeitsgrad, Zielmotivation, benötigte Spieler, Platzbedarf, Belastungstyp.

Was Trassi konkret kann

  • Wochenplan für eine Trainingsgruppe erstellen (Niveau, Dauer, Schwerpunkt als Input)
  • Einzelne Einheiten zusammenstellen mit Warm-up, Hauptteil, Cool-down
  • Übungen nach Kriterien filtern und erklären
  • Variationen für unterschiedliche Leistungsstufen innerhalb einer Gruppe vorschlagen

Was es nicht kann: Taktik für ein konkretes Spiel analysieren, Video auswerten oder spontan auf Trainingssituationen reagieren. Das bleibt Aufgabe des Trainers.

Was das für andere Branchen bedeutet

Das Trassi-Modell ist kein Sportprojekt – es ist ein Prinzip. Dasselbe funktioniert überall, wo Fachwissen systematisiert werden kann:

  • Recht: Vertragsklausel-Generator auf Basis eigener Musterdokumente
  • Medizin: Diagnoseunterstützung auf Basis interner Behandlungspfade
  • Produktion: Fehlerbehebungs-Assistent auf Basis von Wartungshandbüchern
  • HR: Onboarding-Chatbot auf Basis unternehmenseigener Prozesse

Überall gilt: Das Modell ist nur so gut wie die Datenbasis. Wer in den Aufbau investiert, bekommt ein System, das verlässlich antwortet – statt eines, das überzeugend klingt, aber falsch liegt.

Interesse daran, wie das für Ihr Unternehmen aussehen könnte? Lassen Sie uns sprechen.